Altlasten

In der Altlastenverordnung (AltlV) der Schweiz werden zwei Typen von Altlasten unterschieden:

Ablagerungsstandorte

Stillgelegte oder noch in Betrieb stehende Deponien und andere Abfallablagerungen; ausgenommen sind Standorte, an die ausschliesslich unverschmutztes Aushub-, Ausbruch- oder Abraummaterial gelangt ist.

Betriebsstandorte

Standorte, deren Belastung von stillgelegten oder noch in Betrieb stehenden Anlagen oder Betrieben stammt, in denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist.

Altlasten werden gelegentlich salopp als „Sünden der Vergangenheit“ bezeichnet. Sie stammen jedoch aus einer Zeit, als es noch keine adäquaten Verfahren für Entsorgung oder Recycling von industriellen Abfällen gab. Auch im Umgang mit dem Einsatz umweltgefährdender Substanzen in industriellen Prozessen gab es wenig Kenntnisse und Erfahrung. Von einigen Stoffen war nicht einmal bekannt, dass sie potentiell umweltgefährdend sind. Mögliche Folgen für Umwelt blieben unbeachtet – weniger aus Verantwortungslosigkeit als aus Unkenntnis. 

Die Erkundung und Sanierung ist immer eine Querschnittsaufgabe, da die Wirkung auf mehrere Umweltgüter (Wasser, Boden und Luft) zu beachten ist. 

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